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Brasilien baut Flutopfern neue Häuser

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Brasilien baut Flutopfern neue Häuser

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Es war die größte Naturkatastrophe in der Geschichte Brasiliens: Mehr als 800 Menschen kamen Mitte des Monats durch die verheerenden Erdrutsche und Überschwemmungen im Hinterland der Millionenmetropole Rio de Janeiro ums Leben. Mehr als 450 Menschen werden noch immer vermisst.

Dass sich das so nicht wiederholt, dafür will die neue Präsidentin Dilma Rousseff sorgen. In Rio hat sie massive Investitionen in den Zivilschutz angekündigt: “Wir müssen zunächst die Risikogebiete kartographieren, das macht die Regierung gemeinsam mit dem Bundesstaat Rio de Janeiro. Davon sollen alle betroffenen Regionen profitieren, die größeren und die kleineren.”

Mehr als 20.000 Menschen haben in den Wasser- und Schlammmassen alles verloren. Für sie baut die Regierung nun 8000 Häuser, einen Teil davon finanzieren private Firmen. Außerdem will die brasilianische Regierung für die Betroffenen mehrere hundert Millionen Euro Soforthilfe bereitstellen.