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Drei Ausländer bei Anschlag in Kabul getötet

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Drei Ausländer bei Anschlag in Kabul getötet

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Bei einem Selbstmordanschlag in einem Supermarkt im Diplomatenviertel von Kabul hat der Attentäter mindestens acht Menschen mit in den Tod gerissen. Unter den Opfern sind drei ausländische Frauen und ein sechs Jahre altes Kind. Die Nationalität der Opfer war zunächst unklar. Mindestens 13 Menschen wurden laut afghanischem Gesundheitsministerium verletzt.

Der Supermarkt “Finest” galt als vergleichsweise modern und bot auch westliche Produtke an. Deswegen wurde er regelmäßig von Ausländern besucht. Der Markt liegt im Kabuler Viertel Wasir Akbar Khan, in der Nähe der britischen und deutschen Botschaft.

Die Taliban und eine weitere radikalislamische Gruppe bezichtigten sich beide getrennt voneinander der Tat. Ein Taliban-Sprecher sagte, Ziel des Anschlags sei der Landeschef der privaten amerikanischen Sicherheitsfirma XE Services gewesen, die früher Blackwater Worldwide hieß.