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Obama nimmt Mubarak ins Gebet

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Obama nimmt Mubarak ins Gebet

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US-Präsident Barack Obama hat den ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak persönlich zu Reformen aufgerufen.

Ägypten ist ein wichtiger Verbündeter der USA in der Region. Unter anderem wird das Militär jedes Jahr mit fast einer Milliarde Euro unterstützt.

Obama hatte verfolgt, wie Mubarak im Fernsehen mehr Demokratie versprach und anschließend mit ihm telefoniert.

Obama:

“Es liegt jetzt in seiner Verantwortung, den Worten einen Sinn zu geben, konkrete Schritte und Maßnahmen anzupacken, um sie umzusetzen.

Gewalt ist keine Antwort auf die Beschwerden des ägyptischen Volkes. Wer Ideen unterdrückt, bringt sie nicht zum Verschwinden. Jetzt kommt es auf konkrete Schritte an, die die Rechte des ägyptischen Volkes stärken.”

Obama hatte sich von seinen Top-Sicherheitsberatern über der Lage in Ägypten informieren lassen.

Sein Sprecher Robert Gibbs hatte angedroht, bei staatlicher Gewalt gegen friedfertige Demonstranten würden die Hilfen überprüft.