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EU fordert Übergang zu Demokratie

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EU fordert Übergang zu Demokratie

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Die Außenminister der Europäischen Union haben für Ägypten einen “geordneten Übergang” zu mehr Demokratie gefordert. Auf ihrem Treffen im Brüssel sprachen sie sich für Reformen aus, die den Weg für freie und faire Wahlen ebnen. Die EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton sagte, es sei wichtig, dass die Europäische Union Ägypten nun und in Zukunft unterstütze.

Die EU-Außenminister appellierten an den ägyptischen Präsidenten, mit der Opposition in den Dialog zu treten. Bisher sind sie sich uneins, ob sie

Husni Mubarak zum Rücktritt auffordern. Zu groß ist die Furcht vor den möglichen Konsequenzen für Ägypten und die gesamte Region. Der britische Außenminister William Hague erklärte, “wir befürworten eine Demokratie. Dann müssen wir natürlich akzeptieren, wem die Ägypter ihre Stimme geben. Allerdings wollen wir nicht, dass das Land in die Hände von Extremisten fällt.”

Gleichzeitig einigten sich die Außenminister, die europäischen Konten des umstrittenen geflohenen Präsidenten Tunesiens einzufrieren.