Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Ägyptens Opposition: "Nur ohne Mubarak"


Ägypten

Ägyptens Opposition: "Nur ohne Mubarak"

Für Ägyptens Opposition reicht Mubaraks Ankündigung, nicht für eine weitere Amtszeit zu kandidieren nicht aus. Sie besteht auf einem sofortigen Rücktritt: „Dieser Schritt kommt zu spät. Er hätte früher kommen müssen. Wenn er sein Vaterland wirklich liebt, dann ist es Zeit für ihn, zu gehen, uns den nächsten Schritt unternehmen zu lassen. Das ist die Forderung des Volkes. Es wird nicht aufgeben“, erklärte George Ishak, vom Nationalen Bündnis für Wandel. Ishak betritt, sich mit dem amerikanischen Botschafter getroffen zu haben. „Es hängt nicht von einer ausländischen Macht ab. Es hängt von unserem Volk ab und von unserer Armee. Darauf bauen wir.“

Rashad Bayoumi von der Muslimbruderschaft sieht in einer Übergangsperiode die Lösung für die Krise?

„In dieser Übergangszeit kann die Macht entsprechend der ägyptischen Verfassung friedlich auf den Parlamentspräsidenten oder den Präsidenten des Obersten Gerichts übertragen werden“, sagte Bayoumi. Den neuen Vizepräsidenten akzeptiert die Bruderschaft nicht: „Der Vizepräsident wurde von Mubarak ernannt. Mubarak muß dem Druck der Demonstranten nachgeben. Das verlangen die Menschen von ihm!“

Die Jugendbewegung 6. April kündigte an, die Proteste fortzusetzen, bis ihre Forderungen erfüllt seien, insbesondere die Forderung nach dem Rücktritt Mubaraks und seines Regimes.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Nächster Artikel

welt

Zyklon "Yasi" trifft Australien