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Ausland will ebenfalls Mubarak-Rückzug

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Ausland will ebenfalls Mubarak-Rückzug

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Die Ereignisse in Ägypten treffen auch im Westen auf Interesse, wo Mubarak lange als verlässlicher Partner galt. Angesichts des Volkswillens geht man nun aber oft auf Abstand.

Freie und faire Wahlen in Ägypten verlangt zum Beispiel Barack Obama. Ein geordneter Übergang von den bisherigen Verhältnissen müsse tiefgreifend sein, sagt der amerikanische Präsident; er müsse friedlich sein, und er müsse jetzt beginnen.

In den USA leben auch viele Ägypter; die Stimmung unter ihnen ist gespalten: “Dreißig Jahre sind für jeden Machthaber zu lang”, meint ein Mann in einem ägyptischen Lokal in New York. “Die letzten zehn, fünfzehn Jahre gab es nur noch Mubaraks Stimme; keine freien Wahlen, keiner außer ihm durfte etwas sagen.” – “Mubarak sollte auf vernünftige Weise gehen”, sagt ein anderer; “damit ein neuer Präsident kommen kann. Er war ein großer Präsident.”

Dass Mubarak nach dieser langen Zeit geht, wollen fast alle hier: Aber er hat auch ihren Respekt.