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Obama drängt Mubarak, die Machtübergabe nicht zu verzögern

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Obama drängt Mubarak, die Machtübergabe nicht zu verzögern

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US-Präsident Obama hat nach Mubaraks Rede den ägyptischen Amtskollegen bei einem längeren Telefonat gedrängt, sofort die Machtübergabe einzuleiten.

“Klar ist, und das habe ich heute Abend auch Präsident Mubarak gesagt, dass der geordnete Übergang bedeutungsvoll sein muss, friedlich, und dass er jetzt beginnen muss. Außerdem muss dieser Prozess ein breites Spektrum der Stimmen Ägyptens und seiner Oppositionsparteien umfassen. Er sollte zu freien, fairen Wahlen führen, und in einer Regierung resultieren, die nicht nur auf demokratischen Prinzipien fußt, sondern die auch auf die Hoffnungen des ägyptischen Volkes reagiert. Es werden schwierige Tage bevorstehen, viele Fragen über Ägyptens Zukunft werden unbeantwortet bleiben, aber ich bin zuversichtlich, dass die Menschen in Ägypten diese Antworten finden werden.”

Schon zuvor hatte Obama Medienberichten zufolge einen Gesandten nach Ägypten geschickt, um Mubarak privat von der Machtübergabe zu überzeugen.

Die ägyptische Armee lobte er für ihr professionelles, friedliches Verhalten und forderte sie auf, weiter den friedlichen Verlauf der Demonstrationen zu sichern.