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Iran feiert Unruhen in der arabischen Welt

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Iran feiert Unruhen in der arabischen Welt

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Der Iran feiert die Unruhen in der arabischen Welt als Beginn eines islamischen Zeitalters im Nahen Osten. Der oberste geistliche Führer Ayatollah Ali Chamenei bezeichnete den Volksaufstand in Tunesien und Ägypten als “islamische Befreiungsbewegung”.

In einer Rede nach dem Freitagsgebet in der Teheraner Universität forderte er die Menschen dazu auf, sich im Glauben gegen den Westen zu einen. Zudem sprach er von einer “unabwendbaren Niederlage” der USA in der Region. Der hohe schiitische Würdenträger rief das ägyptische Volk auf, den Protest fortzusetzen, bis ein auf der “islamischen Religion basierendes Regime des Volkes” gebildet sei.

Teheran hofft, dass sich durch einen Führungswechsel in Ägypten die Politik gegenüber dem Erzfeind Israel ändern könnte. Wegen seiner Friedenspolitik mit Israel ist das Verhältnis zwischen dem Iran und Ägypten distanziert.