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Ministerium bestreitet Kampagne gegen Journalisten

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Ministerium bestreitet Kampagne gegen Journalisten

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Das ägyptische Informationsministerium hat die

Übergriffe auf ausländische Journalisten in Kairo bedauert. Gleichzeitig dementierte die Regierung eine von oben gesteuerte Kampagne.

Die Armee habe den Befehl erhalten, den ausländischen Medien zu helfen, so der arabische Nachrichtensender Al-Arabija.

Luis Carballo, euronews:

“Die Soldaten hatten offenbar die Anweisung, die Demonstranten zu unterstützen. Zu keiner Zeit eröffneten sie das Feuer gegen sie, oder zeigten ein feindseliges Verhalten, wie in den Tagen zuvor. Angreifer aus dem Mubarak waren kaum zu sehen.

Trotzdem hatte das euronews-Team ein Problem mit Mubarak-Anhängern. Wir wurden eineinhalb Stunden lang festgehalten, die Ägypter im gleichen Raum wurden geschlagen und gefoltert. Die Mubarak-Anhänger haben sich als Geheimdienstler zu erkennen gegeben. Später kamen wir frei, ohne dass uns jemand Gewalt angetan hätte.”