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Muslimbruderschaft will nur verhandeln, wenn Mubarak geht

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Muslimbruderschaft will nur verhandeln, wenn Mubarak geht

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Die Muslimbruderschaft in Ägypten ist auf dem Tahrir-Platz stark vertreten.

Ein Vertreter der Muslimbruderschaft, Mohamed Al Beltagui, sagte dem Euronews-Korrespondenten, Mohamed Elhamy: “Wir haben bisher Verhandlungen abgelehnt, weil wir glauben, dass sie keinen Zweck haben. Ein Dialog mit der Regierung ist sinnlos. Außerdem haben wir immer gesagt, dass wir nur verhandeln, wenn Mubarak nicht mehr an der Macht ist.

Wir sind nicht generell gegen jede Form von Dialog. Aber wir wollen einen Dialog, der auch zu Ergebnissen führt, der diese Krise beenden kann. Das Wichtigste ist, dass die Verhandlungen auch wirklich das wiederspiegeln, was das Volk will. Erst dann können wir die Menschen bitten, wieder nach Hause zu gehen.”

Die Muslimbruderschaft ist die größte organisierte Oppositionsbewegung in Ägypten.