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Belgrad geht auf Forderungen der Demonstranten nicht ein

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Belgrad geht auf Forderungen der Demonstranten nicht ein

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Die serbische Regierung hat nicht vor, auf die Forderungen der Demonstranten nach vorgezogenen Neuwahlen und höheren Löhnen einzugehen.

Allein in Belgrad waren an die 70.000 Anhänger der Opposition auf die Straße gegangen.

Serbien erholt sich – wie andere Länder auf dem Balkan auch – nur langsam von den Folgen der Weltwirtschaftskrise. Das führt zu wachsender Unzufriedenheit der Menschen in der Region.

Oppositionsführer und EU-Gegner Tomislav Nikolic warf der Regierung vor, dass die Anbindung an die Europäische Union trotz der pro-europäischen Einstellung der Regierung nur sehr schleppend verlaufe und den Menschen auch nichts bringe.

Dies waren die größten Demonstrationen gegen die Regierung seit vielen Jahren.