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Am Tahrir-Platz denkt man nicht ans Aufgeben

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Am Tahrir-Platz denkt man nicht ans Aufgeben

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Auch wenn die Gespräche zwischen Regierung und Opposition in Gang gekommen sind und Vizepäräsident Suleiman die Bereitschaft zu Zugeständnissen bekräftigt, den Menschen auf dem Al-Tahrir-Platz reicht das bei weitem nicht aus.

“Auch nach 30 Jahren als Präsident will er bleiben. Nur in der arabischen Welt bleiben die Präsidenten 30 und 40 Jahren”, meint ein demonstrant und ein anderer sagt: “Hier stehen meine Forderungen. Ich weiß, dass ich meinen Platz nicht verlassen vor dem Ende des Regimes.”

Auch wenn im Land langsam Normalität einkehrt, Geschäfte und Banken wieder öffnen, noch sind die Demonstranten nicht bereit, den Platz zu räumen. “Denen, die glauben, wir werden müde. Denen sagen wir, wir verschwinden nicht. Mubarak soll aus Kairo verschwinden”, sagt ein Mann.

“Die Pyramide des Pharao Mubarak wird langsam in seinen Grundfesten bröckeln. Mit dieser Rebellion am Tahrir-Platz geht die ägyptische Politik in unbekannte Gegenden. Viele Menschen hier wissen, dass der Sturz von Hosni Mubarak eine Frage der Zeit ist, sie wissen, dass das Regime ,das Land 30 Jahre mit eiserner Faust regierte im Sterben liegt”, meint der euronews-Korrespondent.