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Briten wehren sich gegen Waldverkäufe

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Briten wehren sich gegen Waldverkäufe

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Wald zu verkaufen – das sorgt gerade für Ärger in Großbritannien. Gut zweieinhalbtausend Quadratkilometer würde die konservativ-liberale Regierung gerne loswerden.

Das stößt aber auf breiten Widerstand: Der Verkauf sei noch lange nicht beschlossen, sagt die Regierung deshalb jetzt. Verabschiedet hat sie sich von den Plänen aber auch noch nicht.

Für die Opposition ein gefundener Kahlschlag: Die Leute pflanzten Bäume, wenn jemand Geliebtes sterbe – oder als Geschenk an die Nachkommen, sagt ihre Umweltsprecherin Mary Creagh. Die Regierung habe sich mächtig verrechnet: Schon Margaret Thatcher habe das in den Achtzigern versucht.

Auch in den eigenen Reihen sehen manche das Vorhaben skeptisch. Natürlich könne man Kontrollen

einbauen, damit nichts passiere, was nicht passieren solle, sagt Caroline Nokes, eine Abgeordnete aus den Regierungsreihen – dass zum Beispiel keine Bäume abgeholzt würden. Aber sie wisse aus ihrer Erfahrung auch, was das koste und welches Fachwissen man brauche, um sich um Bäume und Wälder richtig zu kümmern.

Zunächst wird weiter über die Waldverkäufe beraten

- wie die Regierung betont, mit offenem Ausgang.