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Griechenlands Sparbemühungen auf dem Prüfstand

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Griechenlands Sparbemühungen auf dem Prüfstand

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Experten der EZB, des IWF und der EU-Kommission sind am Montag in Athen eingetroffen, um die bisherigen Fortschritte Griechenlands im Kampf gegen die Schulden zu überprüfen. Wenn sie grünes Licht geben, kann im März die nächste Tranche der Finanzhilfen in Höhe von 15 Milliarden Euro ausgezahlt werden. Athen gab sich im Vorfeld zuversichtlich: Man habe bei den Sparbemühungen deutliche Fortschritte erzielt, hieß es aus der Regierung. Das gesamte Rettungspaket für Griechenland, mit dem ein Staatsbankrott verhindert werden soll, umfasst 110 Milliarden Euro über drei Jahre.

Ein anderer Schuldenstaat, nämlich Portugal, hat unterdessen Banken damit beauftragt, Käufer für fünfjährige Staatsanleihen zu suchen. Wie das Finanzministerium bekanntgab, gingen bis Montag mittag Angebote in Höhe von rund sechs Milliarden Euro ein, das ist doppelt so viel wie Portugal mindestens einnehmen will.