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Julian Assange und seine Auslieferung

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Julian Assange und seine Auslieferung

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Für Julian Assange geht es ab heute vor einem Gericht in London um seine mögliche Auslieferung. Schweden will ihn haben, aber nicht als Gründer und Leiter der Enthüllungswebseite Wikileaks, sondern als Privatperson.

Die schwedische Anklage wirft Assange Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch und Nötigung

vor. Er soll mit zwei Frauen ohne Kondom geschlafen haben, obwohl sie das nicht wollten. In solchen Fragen sind die Gesetze in Schweden besonders streng.

Allerdings will Schweden Assange bisher nur ins Land holen, um ihn zu verhören. Es gibt Ermittlungen, aber noch keine Anklage. Für Assange sind die Vorwürfe politisch begründet und haben mit seiner Wikileaks-Tätigkeit zu tun.

Bis zu einer Entscheidung über eine Auslieferung kann es dauern: Dass die unterlegene Seite dann dagegen vorgeht, ist sicher. Letztlich können so mehrere Monate verstreichen.