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Nord- und Südkorea sprechen wieder miteinander

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Nord- und Südkorea sprechen wieder miteinander

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Nach den schweren Spannungen auf der koreanischen Halbinsel in den vergangenen Monaten haben sich am Dienstag erstmals wieder Militärvertreter von Süd- und Nordkorea zu Gesprächen getroffen. Die Unterredung fand im Grenzort Panmunjom statt. Das Arbeitstreffen soll der Vorbereitung eines Treffens auf Generals- oder Ministerebene dienen.

Beobachter sind sich über die Motive des Nordens für die Wiederaufnahme der Gespräche unklar. Der Süden verlangt, dass der Norden die Verantwortung für den Artillerieangriff auf Yeonpyeong und die Versenkung eines südkoreanischen Kriegsschiffes übernimmt.

Im November war die südkoreanische Insel Yeonpyeong vom Norden beschossen worden. Dabei wurden vier Menschen getötet. Es war der erste nordkoreanische Angriff auf von Zivilisten bewohnte Gebiete seit dem Ende des Korea-Kriegs 1953. Möglicherweise fühlte sich der Norden durch ein südkoreanisches Manöver in einem umstrittenen Seegebiet provoziert.