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Prinz Charles bei Umweltkongress im EU-Parlament


Redaktion Brüssel

Prinz Charles bei Umweltkongress im EU-Parlament

Im Kampf gegen den Klimawandel hat der britische Thronfolger ein radikales Umdenken gefordert. Vor den Abgeordneten im EU-Parlament sagte er, die Märkte böten durchaus Möglichkeiten für eine nachhaltige Wirtschaft. Nun müsse die Politik einen verlässlichen Rahmen für investitionswillige Unternehmen schaffen.

Es müsse wirksamere Partnerschaften zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor geben. Das könne nicht den Märkten allein überlassen werden. Die Langzeitpolitik für den öffentlichen Sektor müsse konsequent und einheitlich sein, damit Investitionen für den privaten Sektor leichter gemacht werden, erklärte Prinz Charles.

Um Industrie und Wirtschaft kohlenstoffärmer, umweltfreundlicher und nachhaltiger zu machen, müssten alle einen ihren Beitrag leisten, forderte Prinz Charles auf der Umweltkonferenz im EU-Parlament. Er sagte, “dieser Prozess ist durch die Klimawandelskeptiker erschwert worden, die einen zerstörerischen Einfluss auf die öffentliche Meinung haben, indem sie die wissenschaftlichen Belege für einen Klimawandel leugnen. Werden solche Menschen am Ende zur Rechenschaft gezogen für ihre absolute Verweigerungshaltung, vorbeugend zu handeln?”

Der britische Thronfolger ist seit fast dreißig Jahren im Umweltschutz aktiv. Er setzt sich für Ökoanbau ein, vertreibt eigene Lebensmittel und ist Gründer mehrerer Stiftungen, wie zum Schutz des Regenwaldes.

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Redaktion Brüssel

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