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Tote bei Anschlägen in Kirkuk

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Tote bei Anschlägen in Kirkuk

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In der nordirakischen Stadt Kirkuk sind am Mittwochmorgen bei Anschlägen mindestens sechs Menschen getötet und rund 70 verletzt worden. Offenbar richteten sich die Anschläge gegen Sicherheitskräfte. Eine Autobombe explodierte vor einem Gebäude, das vom kurdischen Geheimdienst genutzt wird. Ein weiterer Anschlag richtete sich gegen eine Polizeipatrouille. Eine dritte Autobombe wurde in einem Wohnviertel gezündet. Die Polizei befürchtet, dass bei den Anschlägen noch weitere Menschen getötet worden sein könnten. Die Anschlagsorte wurden abgesperrt, die Polizei errichtete Straßensperren, um weitere Anschläge zu verhindern. Kirkuk liegt gut 240 Kilometer nördlich von Bagdad. In der an Ölvorkommen reichen Stadt leben Kurden, Araber und Turkmenen. Vor allem wegen der Ölfelder wird Kirkuk sowohl von der Regierung der halbautonomen Region Kurdistan in Arbil, wie auch von der irakischen Regierung in Bagdad beansprucht.