Eilmeldung

Eilmeldung

Brüssel UND Straßburg? - oder: "Eine Geschichte aus zwei Städten"

Sie lesen gerade:

Brüssel UND Straßburg? - oder: "Eine Geschichte aus zwei Städten"

Schriftgrösse Aa Aa

Mit seinem Bericht, benannt nach einer Erzählung von Charles Dickens, will ein britischer Landsmann neuen Wind in die größte EU-Polemik bringen: Ein Parlament – zwei Sitze? Derzeit reisen die EU-Abgeordneten und Beamten für vier Tage pro Monat zu den Plenarsitzungen von Brüssel nach Straßburg.

Nun legt der britische Liberale Edward McMillan-Scott mit seinem Bericht neue Zahlen auf den Tisch – und stößt damit die Debatte neu an.

Vier Plenartage in Straßburg kosten den europäischen Steuerzahler 180 Millionen Euro pro Jahr. In die Umwelt werden 19.000 Tonnen CO2 geblasen. Für die Abgeordneten komme der Stressfaktor hinzu, so McMillan-Scott. Gegen Straßburg als ständigen Sitz für das EU-Parlament spricht seine schlechte Luftanbindung.

Doch um sich auf Brüssel zu einigen, müssen alle Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten einheitlich dafür stimmen.

Mit Gegenwind aus Frankreich ist zu rechnen, das mit finanziellen Einbußen in der Hotelbranche und der Gastronomie rechnen müsste.