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Kolumbien: FARC-Rebellen lassen Geisel frei

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Kolumbien: FARC-Rebellen lassen Geisel frei

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Die FARC-Rebellen in Kolumbien haben mit der angekündigten Freilassung mehrerer Geiseln begonnen.

Zuerst kam ein Kommunalpolitiker frei, den sie vor gut anderthalb Jahren entführt hatten. Der 35-Jährige Marcos Baquero wurde auf dem Flughafen der Stadt Villavicencio von seiner Frau und seinen beiden Kindern in die Arme genommen.

Die Rebellen hatten den Politiker an einem geheimen Ort im Urwald einer humanitären Kommission übergeben. Mit einem Hubschrauber wurde er dann nach Villavicencio geflogen.

Bis Sonntag sollen weitere vier Geiseln folgen. Die FARC sieht die Freilassung als Geste, um mit der Regierung in Friedensgespräche einzusteigen.

Die Regierung von Staatspräsident Manuel Santos will aber erst, dass die FARC alle ihre Geiseln freilässt. Außerdem verlangt sie von den Rebellen den Verzicht auf weitere Anschläge und Überfälle.

Nach offiziellen Angaben wird die FARC nach den jetzigen Freilassungen noch sechzehn Militärs und Polizisten sowie eine unbekannte Zahl von Zivilisten in ihrer Gewalt halten.