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Mehrere Börsen sind fusionswillig

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Mehrere Börsen sind fusionswillig

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Auf dem Börsenparkett ist das Fusionsfieber ausgebrochen: Nicht nur die Handelsplätze in London und Toronto, auch jene in New York und Frankfurt wollen sich zusammenschließen. Man befinde sich in fortgeschrittenen Verhandlungen, hieß es. Und auch aus Fernost werden Fusionsüberlegungen gemeldet. Die Börse in Hongkong teilte mit, sie sei für internationale Allianzen offen, konkrete mögliche Partner habe man aber noch nicht identifiziert.

Experten halten Börsenfusionen für wirtschatlich durchaus sinnvoll. “Aus der Perspektive des den globalen Finanzmarkts sind das die Konsequenzen anderer Fusionen, etwa jener der Börsen von Singapur und Australien”, meint Andreas Lipkow von Fairtrade Securities. “Vor kurzem wurde auch der Zusammenschluss von London und Toronto angekündigt. Daher ist das ein ganz logischer Schritt.”

Schon m Oktober des Vorjahres hatten die Handelsplätze in Australien und Singapur ihre Fusion bekannt gegeben, die Singapore Exchange, ist derzeit dabei, ihre australische Rivalin zu übernehmen. An den Märkten kommen die Börsenzusammenschlüsse gut an: Die Papiere der Börsenbetreiber reagierten mit Kurssprüngen.