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Nordkorea schließt weitere Gespräche mit Südkorea aus

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Nordkorea schließt weitere Gespräche mit Südkorea aus

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Nach dem Scheitern der ersten Militärgespräche mit Südkorea seit Monaten hat das kommunistische Nordkorea weitere Treffen zwischen beiden Seiten vorerst ausgeschlossen. Die nordkoreanische Delegation unterstellte der Regierung in Seoul in einer von den staatlichen Medien veröffentlichten Mitteilung, kein Interesse an einer Verbesserung der Beziehungen zu haben. Das Militär und die Bevölkerung sähen nicht mehr die Notwendigkeit für weitere Gespräche mit der südkoreanischen – so wörtlich – “Gruppe von Verrätern”. Das Arbeitstreffen zwischen Offizieren beider Länder war gestern nach zwei Tagen ohne greifbares Ergebnis abrupt beendet worden. Ziel war eine Vereinbarung über hochrangige Entspannungsgespräche. Das südkoreanische Verteidigungsministerium teilte mit, beide Seiten hätten sich nicht darauf einigen können, was bei den nächsten Gesprächen im Mittelpunkt stehen sollte.

Südkorea will über den Beschuss einer seiner Inseln im Gelben Meer durch die nordkoreanische Küstenartillerie im November sowie die Versenkung eines seiner Kriegsschiffe vor fast einem Jahr reden. Südkorea macht Nordkorea für den Schiffsuntergang verantwortlich. Durch beide Vorfälle, bei denen insgesamt 50 Menschen ums Leben gekommen waren, hatten sich die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel deutlich verschärft. China forderte beide Seiten zum Dialog auf.