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Polizei sucht weiter nach Schweizer Zwillingen

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Polizei sucht weiter nach Schweizer Zwillingen

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Im Familiendrama um die verschwundenen Zwillingsmädchen aus der Schweiz sucht die Polizei weiter nach Spuren. Ermittler durchkämmen die Gegend um die südkorsische Hafenstadt Propriano, die beiden Sechsjährigen waren zuletzt auf einer Fähre, die die Stadt anlief, gesehen worden. Auch in Italien und in der Schweiz geht die Suche weiter. Der 43-jährige Vater von Livia und Alessia hatte sich am vergangenen Donnerstag in Italien vor einen Zug geworfen. Seither fehlt von den Zwillingen jede Spur, die Polizei befürchtet das Schlimmste. Der Mann konnte vermutlich die Trennung von seiner Frau nicht verkraften.

Im Heimatort der Zwilinge St. Sulpice bei Lausanne stellte die Polizei die Suche ein. Die Mutter der Kinder wandte sich gestern erstmals mit einem verzweifelten Aufruf an die Öffentlichkeit. Ihr Bruder äußerte Hoffnung. Die Kinder und sein Schwager seien auf einer Fähre nach Korsika gesehen worden, das schließe die furchtbare Vorstellung einer unwiderrufbaren Tat während des Übersetzens zunächst einmal aus. Gesucht wird jetzt auch nach einem Aufnahmegerät. Die Behörden hoffen, dass der Vater möglicherweise eine Nachricht darauf hinterlassen hat, bevor er sich umbrachte. Die Spur der Kinder verliert sich nun weiterhin in Korsika.