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EZB-Präsidentschaft: Das Rennen ist wieder offen


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EZB-Präsidentschaft: Das Rennen ist wieder offen

Im Bundeskanzleramt in Berlin ist am Freitag eine Entscheidung über die Zukunft von Bundesbank-Präsident Axel Weber gefallen: In einem Gespräch mit Kanzlerin Angela Merkel teilte Weber ihr mit, dass er Ende April zurücktreten werde. Eigentlich hätte seine Amtszeit noch ein Jahr länger gedauert. Auch als Kandidat für den Posten des EZB-Präsidenten steht Weber nicht zur Verfügung – unbestätigten Berichten zufolge soll er Merkel schon vor einem Monat entsprechend informiert haben. Weber galt als geldpolitischer Hardliner und hätte als EZB-Präsident die Politik des lockeren Geldes wohl schnell beendet.

Damit rücken jetzt die anderen Kandidaten auf. Der Italiener Mario Draghi etwa, gegen den es allerdings Widerstand aus Nordeuropa gibt, der Finne Erkki Liikanen, oder der erfahrene Luxemburger Yves Mersch, wie Weber ein geldpolitischer Falke.

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