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Algier: "Wir wollen einen friedlich Wandel"

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Algier: "Wir wollen einen friedlich Wandel"

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Etwa 30.000 Sicherheitskräfte sollen allein in Algier im Einsatz sein, Straßensperren behindern den Verkehr, der Zugverkehr wurde ausgesetzt. Genügt das, um die Regimegegner einzuschüchtern? Euronews sprach mit Khelil Abdelmoumène, Generalsekretär der algerischen Menschenrechtsliga: “Wir wollen einen friedlichen Wandel auf der Grundlage der demokratischen Prinzipien und der Achtung der Menschenrechte. Die algerische Regierung ist ein komplexes Regime. Die Macht ist nicht in den Händen des Staatschefs, es ist vielmehr das Militär, das die Macht monopolisiert. Doch das algerische Volk will einen wirklichen Wandel, es will nicht nur die Umbildung sondern einen Wechsel der Regierung. Die Demonstrationen an diesem 12. Februar sind nur der Anfang eines Prozesses, der mit einem demokratischen und friedlichen Wandel enden wird. Das algerische Volk hat große Opfer gebracht, angefangen mit dem Unabhängigkeitskrieg bis hin zu der Volkserhebung im Oktober 1988, deren Errungenschaften 1992 verlorengegangen sind. Es folgten die Jahre des Terrorismus. Doch wir befinden uns im Jahr 2011, das heißt zehn Jahre nach dem Ende der politischen Gewalt in Algerien. Das algerische Volk will heute etwas anderes als das, was es in den vergangenen zwei Jahrzehnten miterleben musste. Die Jugend Algeriens, die auch als die Jugend des Ausnahmezustands bezeichnet wird, hofft auf eine Zukunft in Freiheit, auf eine Zukunft, in der sie ihren Platz in der Gesellschaft findet.”