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Moskau verkauft 10 Prozent an der VTB-Bank

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Moskau verkauft 10 Prozent an der VTB-Bank

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In Russland hat die größte Privatisierungswelle seit dem Zerfall der Sowjetunion begonnen, und zwar mit dem Teilverkauf der Bank VTB. Für einen Anteil in Höhe von 10 Prozent am zweitgrößten Geldinstitut des Landes erhielt der Staat 2,4 Milliarden Euro. Ministerpräsident Wladimir Putin sprach von einem Vertrauensbeweis für das russische Finanzsystem. “Ich habe die letzten Dokumente für die Transaktion unterzeichnet”, so Putin. “Laut unseren Finanzexperten ist die Privatisierung gut und erfolgreich verlaufen.”

In den kommenden drei Jahren will Russland Unternehmensbeteiligungen im Wert von umgerechnet 25 Milliarden Euro veräußern – mit dem Geld sollen Löcher im Budget gestopft werden. Die Zeichen stehen gut: Im Fall der VTB war die Nachfrage laut Angaben des russischen Finanzministeriums doppelt so hoch wie das Angebot. Die Aktienpakete gingen an Fonds aus Europa, den USA und Asien. Der Staat hält nun noch 75,5 Prozent der VTB-Anteile.