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EU-Grenzschützer nach Lampedusa

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EU-Grenzschützer nach Lampedusa

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Angesichts der tunesischen Flüchtlingswelle nach Italien hat die EU finanzielle Hilfe angekündigt. Demnach will Brüssel die italienische Regierung mit 100 Millionen Euro unterstützen. Außerdem sollen die europäischen Grenzschützer von Frontex in den kommenden Tagen mit ihrem Einsatz auf Lampedusa beginnen. Dort werden bis zu 50 Sicherheitskräfte, Schiffe und Flugzeuge erwartet.

Ilkka Laitinen sagte in Berlin, “wir brauchen vernünftige Lösungen. Alle politischen Bereiche müssen zusammenarbeiten. Alle Teilnehmer und Behörden brauchen eine gemeinsame Strategie. Grenzkontrollen sind Teil der Lösung, aber nicht DIE Lösung.”

An der Zusammenarbeit haperte es bisher: Die tunesische Regierung betrachtete Italiens Vorschlag, europäische Sicherheitskräfte an der nordafrikanischen Küste patrouillieren zu lassen, als Einmischung in innere Angelegenheiten.

Die Regierung in Rom wiederum fühlte sich von der EU angesichts des Flüchtlingsansturms im Stich gelassen. Die EU-Kommission hingegen erklärte, Italien habe keine Hilfe angefordert.