Eilmeldung

Eilmeldung

Mensch gegen Maschine - Ironie entscheidet

Sie lesen gerade:

Mensch gegen Maschine - Ironie entscheidet

Schriftgrösse Aa Aa

Der Kandidat in der amerikanischen Fernsehshow

“Jeopardy” wird nie müde, schwitzt nicht und die Zuschauer da draußen sind ihm egal: “Watson” ist ein Elektronenhirn – vollgestopft mit Sprachverarbeitungs-, Such-, und Wissensverarbetungs-Technologien.

Ironie und Wortspiele bleiben “Watsons” große Schwäche.

David Ferrucci, IBM-Research:

“Warum wir das machen ? Weil es harte Arbeit ist, schwierig und eine Herausforderung. Und wenn man es geschafft hat, dann hat man eine Technologie, die den Menschen beim Durchblick hilft durch all das Wissen, das da draußen herumschwirrt. “

“Er hat einen Riesenspeicher von 15 Billionen Bite,” so einer seiner menschlichen Konkurrenten, der “Jeopardy”-Meisterpieler Ken Jennings über den Kampf um eine Million Dollar Preisgeld, “aber es fällt ihm schwer, einfache Sätze zu verstehen, die jedes menschlichen Kind kapiert. Was haben wir da schon gelacht über seine Mißverständnisse. In einem Testlauf hat er tatsächlich den amerikanischen Schauspieler und Komiker Jamie Foxx verwechselt mit Ludwig van Beethoven.”

Noch ist der Kampf “Mensch gegen Maschine” nicht entschieden – nach der ersten Runde liegt Watson gleichauf mit seinem menschlichen Rivalen Brad Rutter. Rutter ist “Jeopardy” Rekordhalter mit bisher knapp 2,5 Millionen Dollar Rategewinn.

Aber was findet Watson bei Wikipedia-Wissen unter “Deep Blue” ?

“1997 gelang es ihm als erstem Computer der Welt, den amtierenden Schachweltmeister Garri Kasparow zu schlagen.”