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Jemen:Blutige Demonstrationen

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Jemen:Blutige Demonstrationen

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Im Jemen ist bei Protesten in der südlichen Hafenstadt Aden ein Demonstrant getötet worden. Die Polizei setzte Tränengas ein und gab mehrere Schüsse ab.

Der langjährige jemenitische Präsident Ali Abdullah Salih erklärte, dass die Unruhen ein Komplott des Auslands sein, um für Chaos in den arabischen Ländern zu sorgen.

In der Hauptstadt Sanaa kam es unterdessen vor den Toren der Universität zu Ausschreitungen zwischen Anhängern des Präsidenten und Oppositionellen.

Die Proteste werden vor allem von den jungen Jemeniten getragen, mehr als 35 Prozent von ihnen sind arbeitslos und haben keine Perspektiven.

Dem Jemen droht der Staatsbankrott und ein Drittel der Bevölkerung hat nicht genug zu essen. Experten befürchten eine Eskalation der Gewalt.