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Kein Ende der Regierungskrise in Belgien

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Kein Ende der Regierungskrise in Belgien

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Die neun Monate währende Regierungskrise in Belgien ist auch nach dem jüngsten Treffen zwischen König Albert II. und Vermittler Didier Reynders nicht zu Ende. Der belgische König hatte den geschäftsführenden Finanzminister zu einem Gespräch empfangen und ihm weitere zwei Wochen Zeit gegeben.

Reynders war zu Monatsbeginn vom König beauftragt worden und soll nun am 1. März seinen endgültigen Bericht vorlegen.

Sieger der Parlamentswahlen vom Juni war die Nationalistenpartei Flanderns unter Bart De Wever, die ein unabhängiges Flandern will.

Am Donnerstag wird Belgien das Land sein, das weltweit am längsten ohne Regierung auskommen muss – länger als der Irak.

Über das Internet haben Aktivisten für den 17. Februar zu Demonstrationen gegen die Regierungskrise aufgerufen.