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Weiter Demonstrationen in Libyen

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Weiter Demonstrationen in Libyen

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Nach den Volksaufständen in Tunesien und

Ägypten regt sich auch in Libyen Protest. Nach Unruhen in der Nacht kam es auch am Tage zu Auseinandersetzungen zwischen Gegnern von Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi und der Polizei. In Bengasi wurden mindestens 14 Menschen verletzt, als Demonstranten auf Sicherheitskräfte trafen.

Hadi Shalluf, Richter am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag und Vertreter der Opposition im Exil, sprach mit Euronews am Telefon. Er sagte: “Wir wollen, dass dieses Regime verschwindet. Wir fordern eine Koalitionsregierung, eine neue Verfassung und Wahlen. Wir fordern, dass alle, die sich der Korruption schuldig gemacht haben, als Kriminelle verurteilt werden. Es ist bekannt, dass in den vergangenen vierzig Jahren 1500 Milliarden Dollar auf unklaren Wegen verschwunden sind, und zwar spurlos. Wir fordern, dass dieses Geld aufgespürt wird und dem Volk zu Gute kommt.”

Staatschef Muammar al-Ghaddafi hat die jüngsten Volksaufstände in Tunesien und Ägypten scharf kritisiert.

Anhänger Ghaddafis demonstrierten in verschiedenen Städten Libyens für den Revolutionsführer.