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Ariane setzt "Johannes Kepler" im All ab

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Ariane setzt "Johannes Kepler" im All ab

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Mit einem Tag Verspätung ist am späten Mittwochabend die europäische Trägerrakete Ariane vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana gestartet. Der erste Startversuch war am Dienstagabend abgebrochen worden, weil ein Sensor gemeldet hatte, dass zu viel flüssiger Sauerstoff getankt worden war.

Es war der 200. Start einer Ariane-Rakete. Mit dem europäischen Raumtransporter “Johannes Kepler” transportierte die Ariane die schwerste Fracht, die sie jemals in die Umlaufbahn hieven musste.

Kurz nach Mitternacht MEZ wurde “Johannes Kepler” in einer Höhe von 260 Kilometern im All abgesetzt. In acht Tagen soll der Frachter an der Raumstation festmachen. Das in Bremen gebaute unbemannte Versorgungsschiff transportiert tonnenweise Lebensmittel, Kleidung, Ausrüstung und private Post für die Astronauten.

Nach dem Aus für die US-Raumfähren, werden die automatischen Raumtransporter eine wichtige Rolle bei der Versorgung der Internationalen Raumstation übernehmen. Der Start des nächsten Raumtransporters ist für Ende 2011 oder Anfang 2012 geplant.