Eilmeldung

Eilmeldung

G20: Unterstützung für Tunesien und Ägypten

Sie lesen gerade:

G20: Unterstützung für Tunesien und Ägypten

Schriftgrösse Aa Aa

Unter französischem Vorsitz hat das zweitägige G20 Treffen in Paris begonnen. Präsident Nicolas Sarkozy appellierte an die Finanzminister und Notenbankchefs, Tunesien und Ägypten beim Schritt in die Demokratie zu unterstützen. Ferner sollen auf dem Treffen Indikatoren gesucht werden, um die Ungleichgewichte der Wirtschaftsregionen zu bestimmen und auszugleichen.

Sarkozy erklärte, “ich hoffe zu verhindern, dass Ihre Debatten sich auf unendliche Diskussionen über Indikatoren beschränken. Die Versuchung, nur die eigenen nationalen Interessen zu verfolgen, ist groß. Aber das wäre das Ende für die G20.”

Außerdem will Frankreich das Weltwährungssystem auf eine neue Basis stellen. Auch die Preisexplosionen bei Rohstoffen und Nahrungsmitteln werden Thema auf dem zweitägigen Treffen sein. Sarkozy kündigte an, die Rolle des Internationalen Währungsfonds stärken und mit größeren Vollmachten ausstatten zu wollen.