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Proteste im Jemen gehen weiter

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Proteste im Jemen gehen weiter

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In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa haben sich Regierungsgegner und Anhänger des Präsidenten Ali Abdullah Salih erneut Straßenschlachten geliefert. Lokalen Medien zufolge gab es in beiden Lagern zahlreiche Verletzte.

Die Studenten führen die Protestbewegung an. Sie forderten in Sprechchören den Rücktritt des Präsidenten Salih, der seit 32 Jahren an der Macht ist.

Zu Unruhen kam es auch im Süden des Landes. In der Hafenstadt Aden wurde ein 16-Jähriger getötet, als Sicherheitskräfte eine Demonstration auflösten.

Salih hat unterdessen betont, dass der Jemen ein “demokratisches” Land sei. Die Bürger hätten das Recht auf friedlichem Wege ihre Meinung kund zu tun, ohne jedoch die Straßen zu blockieren, so der Langzeitpräsident.

Experten befürchten eine Eskalation der Gewalt. Es sind viele Waffen im Umlauf und neben dem Aufstand gegen den Präsidenten, lodern derzeit regionale Konflikte und Stammesfeindschaften wieder auf.