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Machthaber in Libyen offenbar unerbittlich

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Machthaber in Libyen offenbar unerbittlich

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Die Lage in Libyen bleibt unübersichtlich. Berichtet werden kann von dort nicht, fast alle Verbindungen in das Land sind abgeschnitten.

Bilder im Internet zeigen Bengasi, Libyens zweitgrößte Stadt. Dort scheinen sich die Massenproteste gegen Machthaber Muammar Gaddafi zuzuspitzen. Das Regime geht dagegen offenbar mit aller Härte vor.

Einem Bericht zufolge sind alleine am

Sonntagnachmittag mindestens fünfzig Tote in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Demnach und nach Angaben von Menschenrechtlern sind insgesamt schon mehr als zweihundert Menschen getötet worden.

Möglicherweise hat sich in Bengasi auch eine Armeeeinheit auf die Seite der Gaddafigegner gestellt. Die Angaben dazu lassen sich aber nicht überprüfen.

In der Hauptstadt Tripoli ist es nach neuen Berichten zu Zusammenstößen zwischen Anhängern Gaddafis und Tausenden von Demonstranten gekommen.