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Proteste und Zusammenstöße in Jemen

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Proteste und Zusammenstöße in Jemen

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In Jemen demonstrieren erneut Gegner von Staatspräsident Ali Abdullah Salih. Dabei ist es auch wieder zu Zusammenstößen mit dessen Anhängern gekommen. Schüsse fielen; von Toten oder Verletzten ist aber nichts bekannt. In den letzten Tagen waren bei Zusammenstößen mehrere Menschen getötet worden.

Mittelpunkt der Proteste ist die Hauptstadt Sana. Kundgebungen gegen den seit über dreißig Jahren herrschenden Präsidenten gibt es aber auch in weiteren Städten.

“Wir wollen in Freiheit leben”, sagt einer der Demonstranten in Sana; “genauso frei wie jetzt in Tunesien und Ägypten. Wir müssen weiterkämpfen, bis das Regime stürzt und das Volk seine Rechte zurückbekommt.”

Der Präsident zeigt sich oberflächlich gesprächsbereit – zu seinen Bedingungen. Er rufe die Demonstranten dazu auf, an den Verhandlungstisch zu kommen, sagt er bei einer Tagung. Man sei bereit, ihre Forderungen zu erfüllen – wenn diese Forderungen denn rechtmäßig seien.

Für die Opfer der letzten Tage macht Salih einzelne Verbrecher verantwortlich: Die Sicherheitskräfte hätten damit nichts zu tun.