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Drei Bären für "Nader und Simin, Eine Trennung"

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Drei Bären für "Nader und Simin, Eine Trennung"

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Erstmals in der Geschichte der Berlinale wurde ein Filmemacher aus dem Iran mit dem Hauptpreis geehrt. Der Goldene Bär ging das iranische Scheidungsdrama “Nader und Simin, Eine Trennung” von Asghar Farhadi. Silberne Bären für die beste Darstellerleistung gingen sowohl an das Schauspielerinnen-Ensemble als auch das Team der männlichen Darsteller. Mit dem Großen Preis der Jury wurde der Ungar Béla Tarr ausgezeichnet für sein in schwarz-weiß gedrehtes Epos “A Torinói Ló – Das Pferd aus Turin”. Der Deutsche Ulrich Köhler freute sich über den Silbernen Bären für die beste Regie für seinen Film “Schlafkrankheit”. Ausgezeichnet mit einem Silbernen Bären für Kamera und Szenenbild wurde außerdem der Streifen “El Premio”. Der Silberne Bär für das beste Drehbuch schließlich ging an den albanischen Beitrag “The Forgiveness of Blood”.

Für sein RAF-Drama “Wer wenn nicht wir” erhielt der deutsche Regisseur Andres Veiel den Alfred-Bauer-Preis.