Eilmeldung

Eilmeldung

Jemens Präsident vor neuen Protesten: "Dialog ist der beste Weg"

Sie lesen gerade:

Jemens Präsident vor neuen Protesten: "Dialog ist der beste Weg"

Schriftgrösse Aa Aa

Sie nennen ihn jetzt auch Tahrir-Platz, wie in Kairo -auf dem Platz  vor der Universität der jemenitischen Hauptstadt Sanaa haben sich tausende Studenten und Oppositionsanhänger zum Protest gegen den Präsidenten versammelt. Einige haben die Nacht hier verbracht. Auf Transparenten fordern die Demonstranten den Sturz des seit 32 Jahren regierenden Ali Abdullah Saleh und einen gesellschaftlichen Wandel. Gestern hatte sich die parlamentarische Opposition den Protesten angeschlossen.
 
 
Im Jemen ist es der Tag 12 der regierungskritischen Proteste. Seit Beginn sind allein in der Hafenstadt Aden zwölf Regierungsgegner ums Leben gekommen.
 
Er sei bereit, berechtigte Forderungen zu erfüllen, sagte Präsident Saleh, “also haben wir den Mut und die Verantwortung, uns in Richtung Dialog zu bewegen. Der Dialog ist der beste Weg, nicht Vandalismus, Verkehrsblockaden, das Töten unschuldiger Menschen oder das Zerstören von öffentlichem und privatem Eigentum des großartigen jemenitischen Volkes.”
 
 
Saleh will nach dem Ende seiner Amtszeit im Jahr 2013 nicht wieder kandidieren. Die Demonstranten fordern jedoch seinen sofortigen Rücktritt.