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Offenbar schwere Zusammenstöße in Libyen

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Offenbar schwere Zusammenstöße in Libyen

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Auch in Libyens Hauptstadt Tripolis kommt es offenbar zu schweren Zusammenstößen zwischen Regimegegnern und Sicherheitskräften. Nach Berichten von dort ist das Parlamentsgebäude in Brand gesetzt worden, ebenso wie mehrere Polizeiwachen.

Die Lage bleibt aber unklar; Berichte aus Libyen sind kaum möglich, Informationen fließen nur sehr spärlich.

Zu diesen Informationen gehört, dass in Städten wie Bengasi oder Tobruk im Osten Libyens möglicherweise die Demonstranten die Kontrolle erlangt haben. Dazu kommen Berichte über Soldaten, die sich auf die Seite der Gegner von Machthaber Muammar Gaddafi geschlagen haben. Nachzuprüfen ist nichts davon.

Inzwischen ist aus Protest gegen die Gewalt des Regimes Justizminister Mustafa Abdul-Dschalil zurückgetreten, so wie zuvor einige Botschafter und Funktionäre. Menschenrechtlern zufolge wurden bei den Unruhen bisher über zweihundert Menschen getötet. Die Opposition spricht noch von weit höheren Zahlen.