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Soldaten erschießen Teenager

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Soldaten erschießen Teenager

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Bei den Unruhen im Jemen ist in der Hafenstadt Aden ein Teenager von Soldaten erschossen worden. Insgesamt starben bei den Protesten gegen die Regierung mindestens zwölf Menschen, Hunderte wurden verletzt.

Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Salih versprach, bei der nächsten Wahl 2013 nicht mehr anzutreten. Er sagte, die Opposition solle sich aber klar darüber sein, dass sie momentan gar nicht in der Lage sei, das Land zu regieren.

Außerdem forderte er von der Opposition, guten Willen zur Lösung der Probleme zu zeigen. Er zeige guten Willen, doch die Opposition müsse dies auch tun.

Regimekritiker, darunter viele Studenten, demonstrieren in der Hauptstadt Sanaa, aber auch in der Hafenstadt Aden und in Sadah im Norden.

Im Zentrum der Hauptstadt haben viele Männer Zelte aufgestellt. Sie wollen nicht gehen, bevor nicht auch Präsident Ali Abdullah Salih gegangen ist.

Salih ist seit 1978 an der Macht.