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Weiter Proteste im Jemen

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Weiter Proteste im Jemen

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Die Proteste gegen den jeminitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih haben sich auf den schiitischen Nordwesten des Landes ausgedehnt. Am Montag gingen auch in Saada Zehntausende Menschen auf die Straße, um den Sturz des Regimes zu fordern. Schiitische Rebellen und Vertreter der jeministischen Regierung hatten erst im Februar vergangenen Jahres ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Jetzt hiess es, auch die Schiiten unterstützten den Aufstand der Menschen in der Hauptstadt Sanaa. Bei Auseinandersetzungen zwischen Soldaten und Regierungsgegnern wurde in der Hafenstadt Aden ein Teenager getötet. Die Zahl der Todesopfer seit dem vergangenen Donnerstag steigt damit auf zwölf. Auch in Sanaa protestierten wieder Zehntausende Menschen gegen das Regime des seit 32 Jahren herrschenden Salih.