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"Er war im 4. Stock, ich dachte, er ist tot"


Neuseeland

"Er war im 4. Stock, ich dachte, er ist tot"

Das Zentrum von Neuseelands zweitgrößter Stadt gleicht einer Trümmerwüste. Unermüdlich suchen Helfer nach Eingeschlossenen. Mehr als 120 Menschen haben sie schon befreit. Mehrere Menschen steckten in oberen Etagen fest, nachdem in einigen Bürogebäuden die Treppenhäuser eingebrochen waren.

“Von der Kantine aus wollten wir über die Feuertreppe fliehen, aber die war zusammengebrochen”, erzählt eine junge Frau, “so mussten wir ausharren, wo der Beton abgebrochen war, bis die Feuerwehr uns mit der Leiter herunterholen konnte.”

Fünf Stunden hatte eine Mutter auf ihren Sohn gewartet, bis er gerettet werden konnte. Nur Sekunden vor dem Beben war sie schon mal vorgegangen, ins Freie. “Mein Sohn war im vierten Stock und ich dachte, er ist tot. Ich bin nicht weggegangen, ich wollte wissen, dass er in Sicherheit ist.”

Die Behörden haben Notunterkünfte eingerichtet, das Rote Kreuz kochte 1500 Mahlzeiten, doch die waren schnell aufgebraucht. Das Krankenhaus von Christchurch wurde kurz evakuiert, dann aber für sicher befunden.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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