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Erdbeben erschüttert Christchurch

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Erdbeben erschüttert Christchurch

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Erneut hat ein schweres Erdbeben die neuseeländische Stadt Christchurch erschüttert und erhebliche Schäden angerichtet. Mehrere Gebäude stürzten teilweise ein. Die Behörden befürchten mehrere Todesopfer, die Feuerwehr sprach von mindestens einem Toten. Nach Angaben von Augenzeugen wurden am Straßenrand zahlreiche Verletzte von Sanitätern betreut. Sie meinten, die Schäden seien weitaus schlimmer als bei dem 7,1-Erdbeben im September. Das aktuelle Beben hatte die Stärke 6,3. Gegen Mittag hob sich der Boden teilweise um mehr als einen Meter. Zahlreiche Rohre zerbarsten und überfluteten Straßen. Strom- und Telefonleitungen wurden unterbrochen. Ein Krankenhaus und der Flughafen wurden geräumt. Ministerpräsident John Key rief umgehend eine Sondersitzung des Kabinetts ein. Christchurch ist mit rund 400.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Neuseelands. Das Beben im September hatte Schäden in Höhe von mehr als zwei Milliarden Euro angerichtet, ein Mensch kam ums Leben.