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Noch 100 Eingeschlossene nach Beben in Neuseeland

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Noch 100 Eingeschlossene nach Beben in Neuseeland

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Schon wieder hat ein schweres Erdbeben Christchurch in Neuseeland erschüttert. Mindestens 65 Menschen kamen dabei ums Leben. Unzählige erlitten Verletzungen. Es herrschte Panik und Chaos.

Die Naturgewalt überraschte die Stadt kurz vor 13 Uhr Ortszeit. Viele der 400.000 Einwohner waren unterwegs oder auf der Arbeit. In Neuseeland ist es im Vergleich zu Mitteleuropa genau zwölf Stunden später.

Am Abend waren noch rund 100 Menschen eingeschlossen, die Hälfte davon allein im Gebäude des Fernsehens.

“All unsere Energie verwenden darauf, Menschen zu retten”, so Bürgermeister Bob Parker, der den Notstand ausrief. In der Innenstadt habe es zahlreiche Tote gegeben.

Das Beben hatte eine Stärke von 6,3. Das Epizentrum lag keine 15 Kilometer von Christchurch entfernt. Auch die mehr als 100 Jahre alte Kathedrale wurde zerstört. Erst im September hatte ein schweres Beben Christchurch heimgesucht, dabei war aber niemand ums Leben gekommen.