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Gerichtsentscheid: Lehman-Verkauf an Barclays rechtmäßig

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Gerichtsentscheid: Lehman-Verkauf an Barclays rechtmäßig

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Der Verkauf des US-Geschäfts der zusammengebrochenen Investmentbank Lehman Brothers an das britische Geldhaus Barclays war rechtmässig. Ein US-Gericht hat eine Klage von Lehman zurückgewiesen. Laut den Richtern verlief der Verkaufsprozess “unter den besonderen Umständen zufriedenstellend”.

Am 20. September 2008, fünf Tage nach dem Zusammenbruch der Investmentbank, hatte das Lehman-Management das Nordamerika-Geschäft für umgerechnet 1,3 Milliarden Euro an Barclays verkauft. Später hatte der Lehman-Insolvenzverwalter Unregelmäßigkeiten beklagt und Nachbesserungen beim Kaufpreis verlangt. Die Streitsumme lag bei knapp 9,5 Milliarden Euro. Das Geld wäre den Lehman-Gläubigern zugute gekommen, die seit dem Zusammenbruch der Bank auf eine Entschädigung warten.