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Innenstadt von Christchurch liegt nach Erdbeben in Trümmern

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Innenstadt von Christchurch liegt nach Erdbeben in Trümmern

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Zerstörung und Grauen: Das schwere Erdbeben in Neuseeland hat die Innenstadt von Christchurch in Schutt und Asche gelegt und die Vororte verwüstet. Gebäude sind eingestürzt, Straßen geborsten, die Menschen versuchen, sich dennoch ihren Weg zu bahnen. Das Beben hatte eine Stärke von 6,3 auf der Richterskala, dazu kamen mehr als 90 teils heftige Nachbeben. Der neuseeländische Premierminister John Key rief erstmals in der Geschichte Neuseelands den nationalen Notstand aus.

Die Stadt Christchurch gilt als die „englischste“ Stadt Neuseelands, vor allem wegen ihrer Architektur – aber die ist mittlerweile zu großen Teilen zerstört. Die Zahl der Todesopfer stieg auf mindestens 75. Die Rettungskräfte, die von Suchhunden unterstützt werden, konzentrierten sich auf rund ein Dutzend eingestürzte oder schwer beschädigte Gebäude, unter deren Trümmern Überlebende vermutet wurden. Mehr als 400 Helfer sind im Einsatz, darunter Teams aus Australien, Singapur, Taiwan, den USA und Großbritannien.