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Protest gegen blutige Gewalt: Abgeordnete im Jemen legen Mandat nieder

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Protest gegen blutige Gewalt: Abgeordnete im Jemen legen Mandat nieder

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Nach neuerlichen, blutigen Ausschreitungen gegen Demonstranten haben im Jemen sieben Abgeordnete der Regierung ihre Mandate niedergelegt. Sie demonstrieren damit gegen das harte Vorgehen der Sicherheitskräfte. Das Volk müsse das Recht haben, friedlich zu demonstrieren, sagte der Abgeordnete Abdulaziz Jubari.
 
Am gestrigen Dienstag hatten Sicherheitskräfte in der Hauptstadt Sanaa auf Demonstranten der Opposition geschossen. Mindestens zwei Menschen wurden getötet und Dutzende verletzt.
 
In mehreren Städten des Jemen kommt es seit Wochen zu Protesten gegen Präsident Ali Abdullah Saleh, der seit 32 Jahren an der Macht ist. Binnen einer Woche wurde mindestens zwölf Menschen getötet. Inzwischen hat der Präsident erklärt, keine Wiederwahl mehr anzustreben.