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Rettungsarbeiten in Christchurch gehen nur langsam voran

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Rettungsarbeiten in Christchurch gehen nur langsam voran

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Die Helfer in Christchurch geben nicht auf: Immer wieder finden sie unter den Trümmern eingestürzter Gebäude noch Überlebende. Mehr als 120 Menschen konnten bislang gerettet werden. Aber in einigen beschädigten Häusern musste die Suche mittlerweile aufgegeben werden, obwohl noch Dutzende Menschen dort vermutet werden – zu groß ist die Einsturzgefahr.

Nur selten sind die Erfolgsmeldungen und sie haben oft einen bitteren Beigeschmack. So konnte etwa ein Baby gerettet werden – aus den Armen seiner toten Mutter. Bis zu 300 Menschen werden derzeit noch vermisst und die Helfer sind am Ende ihrer Kräfte. “Es ist traurig, aber wir müssen uns auf jene Orte konzentrieren, wo eine größere Chance gibt, Überlebende zu finden”, so einer der Einsatzleiter. “Wir glauben, dass es an vielen anderen Orten noch Überlebende gibt, aber wir müssen eine Auswahl treffen und das ist hart.”

Für jene die durch das Beben ihr Haus oder ihre Wohnung verloren haben, wurden Notunterkünfte eingerichtet. Die Strom- wie auch die Wasserversorgung sind in großen Teilen der Stadt unterbrochen und die Menschen müssen sich lang anstellen, um an Wasser zu kommen. Es war bereits das zweite größere Erdbeben in Christchurch innerhalb von fünf Monaten.