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Saudischer König verspricht Geld aber keine Reformen

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Saudischer König verspricht Geld aber keine Reformen

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Saudi-Arabiens König Abdullah ist nach Hause zurückgekehrt – mit Versprechen im Wert von 25 Milliarden Euro für weniger vermögenden Saudis.

Auf der Landebahn in Riad war auch König Hamad aus Bahrein, der in seinem Inselstaat gerade blutige Revolten erlebt.

Offensichtlich unter diesem Eindruck versprach Abdullah Lohnerhöhungen zum Ausgleich der Inflation; eine bessere Versorgung der Arbeitslosen; erschwingliche Wohnungen für Familien. Allerdings gehört ein Großteil des Landes der Monarchenfamilie, an die das Geld für Landkäufe zurückfließt.

Abdullah, vermutlich 87 Jahre alt, hatte sich mehrere Monate lang in den USA und Marokko medizinisch behandeln lassen.

Politischer Widerstand wird in Saudi-Arabien nicht geduldet, doch er formiert sich im Internet: Die Kritiker wollen kein Geld, sondern Freiheiten, politische Teilhabe und Rechte für Frauen. Für den 11. März rufen sie zu Protesten auf.