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UN, EU und USA verurteilen Gewalt in Libyen

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UN, EU und USA verurteilen Gewalt in Libyen

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Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi zum sofortigen Stopp der Gewalt gegen Demonstranten aufgefordert. Brasiliens UN-Botschafterin Maria Luiza Ribeiro Viotti verlas eine Erklärung, in der das höchste UN-Gremium sich besorgt über die Situation in Libyen äußerte: “Wir verurteilen die Gewalt gegen Zivilisten, die Unterdrückung friedlicher Demonstranten und drücken unser tiefes Bedauern über den Tod hunderter Zivilisten aus.”

Bei ihrem Besuch in Ägypten äußerte auch die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Catherine Ashton, Besorgnis über die Entwicklung in Libyen. Sie forderte das Regime dazu auf, den Erwartungen und Forderungen des Volkes Gehör zu schenken. Sie habe ein Treffen der EU-Botschafter einberufen, um zu beraten, welche Maßnahmen man nun ergreifen könne. Auch US-Außenministerin Hillary Clinton forderte ein Ende der Gewalt in Libyen. Die USA beobachteten die Situation in dem nordafrikanischen Krisenland weiterhin “alarmiert”.

Die Gedanken und Gebete der Amerikaner seien mit denjenigen, die ihr Leben verloren hätten, und mit deren Angehörigen.

Die USA schlössen sich der internationalen Gemeinschaft an und verurteilten die Gewalt auf das Schärfste. Man habe Berichte, nach denen Hunderte Menschen getötet und noch mehr verletzt worden seien. Clinton kündigte in Washington “angemessene Schritte” gegen Libyen an, sagte aber nicht, ob dies auch Sanktionen gegen Tripolis beinhalte.